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Augmented Reality: “Pokémon Go” erlaubt jetzt Fotoshootings mit Monstern

Als “Pokémon Go” 2016 auf den Markt kam, beeindruckte das Spiel nicht nur durch die Verknüpfung von Spiel- und Realwelt. Auch das Fangen einzelner Monster faszinierte viele Nutzer. Per Augmented-Realiy-Funktion montierte das Spiel die ins Bild der Handykamera: Sie schienen so in der echten Welt aufzutauchen – je nach aktueller Umgebung mal im Büro, mal mitten in der Fußgängerzone.

Viele lustige und spektakuläre Screenshots sind so entstanden, ebenso aber viele weniger ansprechende Fotos, auf denen Monster an irgendeiner Stelle im Bild auftauchten, aber leider nicht dort, wo die Nutzer sie gern gehabt hätten. Eine neue Funktion für “Pokémon Go” namens “Go Snapshot” schafft nun Abhilfe.

Viele Bäume und ein Monster

Niantic

Viele Bäume und ein Monster

“Go Snapshot” soll es leichter machen, interessante Fotos mit den eigenen Pokémon in Realwelt-Umgebungen aufzunehmen. Hersteller Niantic spricht in seiner Ankündigung vom Dienstag davon, dass sich Pokémon damit “nach Belieben in Szene setzen und fotografieren” lassen.

“Auf ganz individuelle Weise fotografieren”

“Sobald ein Trainer ein Pokémon ausgewählt und seine reale Umgebung gescannt hat, bestimmt er die Position des Pokémon, an der es auf dem Smartphone erscheinen soll”, heißt es in einer Pressemitteilung, die mit einigen Beispielbildern daherkommt. “Trainer können mit ihren Pokémon interagieren, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen – und sie dann auf ganz individuelle Weise fotografieren. Anschließend können Trainer die Fotos mit ihren Freunden teilen.”

Enton mit Enten

Niantic

Enton mit Enten

Wie spektakulär die Ergebnisse jenseits der Werbebilder aussehen, wird sich zeigen. In jedem Fall dürfte die Funktion aber dazu führen, dass in nächster Zeit zahlreiche neuartige Fotos mit Pokémon in der Realwelt die Runde machen werden. Den Hersteller wird das sicher freuen, schließlich ist jedes Bild auch Werbung für seine App.

Die Augmented-Reality-Funktion von “Pokémon Go” hatte Niantic gegenüber den Anfangsversionen übrigens bereits vor mehr als einem Jahr mit einem Modus namens “AR+” aufgepeppt. Zunächst gab es diesen Modus nur unter iOS, mittlerweile ist er auch auf Android-Geräten verfügbar.

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