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Connected Cars: 5G und Snapdragon-Chips in Autos

Qualcomm Automotive

Konnektivität schreitet nicht nur bei Smartphones und Heimgeräten immer weiter voran. Neue Standards wie 5G, Bluetooth 5.1 und WiFi 6 finden sich künftig auch in Autos wieder. Wie das funktioniert und welche Vorteile die neue Technik mit sich bringt, erfahrt ihr nachfolgend.

Qualcomm Automotive: Die Vernetzung kommt Assistenzsystemen zugute.

Qualcomm Automotive: Die Vernetzung kommt Assistenzsystemen zugute. (Quelle: Qualcomm)

In Autos befindet sich von Modellreihe zu Modellreihe mehr und mehr Technik. Bereits heute gibt es eine Vielzahl an Assistenzsystemen und Extrafunktionen, mit 5G soll aber noch deutlich mehr möglich werden: das Stichwort lautet “Connected Car“. Qualcomm hat bereits entsprechende Snapdragon-Chips für den Automobil-Bereich angekündigt, die in ersten Modellen ab 2021 verwendet werden sollen.

Drei neue Qualcomm-Prozessoren ermöglichen allerlei spannende Funktionen.

Drei neue Qualcomm-Prozessoren ermöglichen allerlei spannende Funktionen. (Quelle: Qualcomm)

Neben Verbesserungen für LTE bringen die Chips auch 5G, WLAN-ax (WiFi 6) und Bluetooth 5.1 ins Gefährt. Es gibt drei verschiedene Leistungsklassen bei den Prozessoren: Performance, Premiere und Paramount. Letztere sind aber nur für die Rechenaufgaben zuständig, wie beispielsweise die Verarbeitung der Sensordaten für autonomes Fahren oder die Anzeige des Infotainments.

Für die oben genannten Funkstandards werden Multimode-Modems wie der Snapdragon X55 sowie Chips für WLAN und Bluetooth eingesetzt. Die letzteren beiden werden von einem neuen Chip namens “QCA6696” ermöglicht. Dadurch sollen beispielsweise Musik- und Videostreams im Auto ermöglicht werden. Werkstätten können die drahtlose Verbindung zur Abfrage von Informationen nutzen.

Einige neue Funkstandards gelangen zukünftig in Autos.

Einige neue Funkstandards gelangen zukünftig in Autos. (Quelle: Qualcomm)

Doch nicht nur der Fahrzeug-Innenraum wird vernetzt. In der Zukunft wird auch die Infrastruktur wie beispielsweise Ampeln umgerüstet, um mit dem Verkehr zu kommunizieren. Man spricht dabei von C-V2X (engl.: connected vehicle to X). Das “X” steht in diesem Fall für die Infrastruktur, andere Fahrzeuge oder das Verkehrsnetzwerk. Dies soll für mehr Sicherheit sorgen und Staus verhindern. Eine schnelle und dauerhafte 5G-Verbindung ist dafür aber ausschlaggebend.

So funktioniert C-V2X

So funktioniert C-V2X (Quelle: Qualcomm)

Doch nicht nur Fahrassistenzsystemen soll die neue Hardware und 5G zugutekommen, auch die Insassen selbst sollen davon profitieren. Neben mehreren Displays und Augmented Reality-Einblendungen wird auch eine aktive Geräuschunterdrückung im Fahrzeug möglich. Nicht nur Geräusche von außen, sondern auch von beispielsweise der Rückbank sollen dadurch verringert werden.

Auf dem Mobile World Congress 2019 gab es nicht nur Smartphone-Highlights, sondern auch Automobil-Neuheiten zu sehen. Die Zukunft hält in diesem Bereich viele spannende Dinge bereit, ob all diese Ideen es aber tatsächlich in Autos schaffen, ist allerdings unklar.

Hinweis: Die Kosten für die Anreise und den Aufenthalt des Autors zum Mobile World Congress wurden von Qualcomm übernommen. Auf die Berichterstattung hat dies keinen Einfluss. Mehr darüber erfahrt ihr auf unserer Transparenz-Seite.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Automobil, Bluetooth, WLAN, Elektroauto, Qualcomm und 5G versehen.

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