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Google Maps: Neuer AR-Modus im HoloLens-Stil könnte bald kommen

Navigieren mit Kamera und Overlay-Hinweisen

Der im Mai letzten Jahres für Google Maps angekündigte AR-Modus macht offenbar große Fortschritte. Künftig sollt ihr in den 360-Grad-Aufnahmen von Streetview Hinweiskärtchen sowie eine Karte sehen. Netzwelt verrät, wie die Navigation im Hololens-Stil damit genau funktioniert und wie das Feature derzeit aussieht.

Im AR-Modus kombiniert Google Maps Kartenansicht und Kamerabild mit eingeblendeten Hinweisen.

Im AR-Modus kombiniert Google Maps Kartenansicht und Kamerabild mit eingeblendeten Hinweisen. (Quelle: Google)

Microsofts HoloLens und auch Pokémon Go haben bereits eindrucksvoll gezeigt, wie die Techniken Augmented Reality und Mixed Reality im Alltag genutzt werden können.

Hier ladet ihr Google Maps herunter Download &#xf123 | 1.966 Downloads | 05.12.2018 Wenn ihr auf der Suche nach dem nächsten Restaurant seid oder euch in den Urlaub navigieren lassen möchtet, probiert Googles kostenlose Karten-App ″Maps″ einmal aus. Mit dem Online- und … Zum Download!

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Für Google Maps und dem darin integrierten Dienst Street View dürfte Google dieses Konzept bald noch massentauglicher machen.

Bereits im letzten Jahr hatte Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O eine neue Augmented-Reality-Funktion für seien Kartendienst Google Maps als Demo gezeigt. Die Washington Post konnte einen Prototyp des Dienstes jetzt erstmals in freier Wildbahn mit einem Smartphone testen.

Im AR-Modus zeigt Google Maps einen geteilten Bildschirm mit einem Livebild der Kamera und einem kleinen Kartenausschnitt direkt darunter. Hinweise wie Abbiege-Pfeile oder Infoboxen zu Objekten, Geschäften, Straßen und Häusern blendet Google Maps direkt auf dem Livebild ein und richtet den Kartenausschnitt automatisch entsprechend aus.

Hinweise als 3D-Overlay

Die im Kamerabild eingefügten Pfeile gleichen dabei 3D-Objekten wie man sie von HoloLens oder Pokémon Go kennt. Der neue AR-Modus soll die Navigation vor allem zu Fuß deutlich erleichtern. Künftig soll damit ein sporadischer Blick auf das Smartphone ausreichen, um sich auf dem Weg zum Zielort orientieren zu können.

Zum Dauereinsatz soll der AR-Modus in Google Maps aber nicht genutzt werden. Dass Anwender beim Laufen ständig auf das Display schaut und damit möglicherweise Unfälle provoziert soll ein Abschalt-Hinweis verhindern.

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Der AR-Modus dürfte aber auch deutlich mehr Strom verbrauchen, als die normale Kartenansicht, weshalb ein Dauereinsatz nicht zu empfehlen wäre. Wann Google die Funktion allgemein verfügbar machen wird, ist bislang nicht bekannt. Laut dem Wall Street Journal soll es sich bei dem Test noch um eine frühe Version gehandelt haben.

Vor einem massentauglichen Einsatz durch Millionen von Nutzern muss Google wohl noch einiges an Arbeit leisten. Dazu gehört neben der Anpassung der Serverinfrastruktur auch der Feinschliff der Erkennungstechnologie für mit der Kamera erfasste Objekte. Diese darf sowohl die Endgeräte der Nutzer, als auch die Google-Rechenzentren nicht übermäßig belasten.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Google, Google Maps, AR- / VR-Brille und VR-Brillen kaufen: Modelle für Smartphone, PC und Konsole im Vergleich versehen.

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