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Kanzlerin weiht Energie-Park ein: Windenergie rechnet sich jetzt

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Der Offshore-Windpark “Arkona” vor der Insel Rügen geht offiziell am 16. April in Betrieb.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland ist das Thema Windenergie noch immer eines, das zwiespältig betrachtet wird. Die Bundeskanzlerin setzt jedoch ein klares Zeichen für erneuerbare Energien und weiht einen Windpark an der Ostsee ein. Die Zahlen geben ihr Rückendeckung.

Seit ihrem Beginn vor zehn Jahren ist die Offshore-Windenergie in Deutschland technisch leistungsfähiger und sehr viel wirtschaftlicher geworden. Insgesamt drehen sich in den deutschen Bereichen von Nord- und Ostsee mehr als 1300 Windräder mit einer Leistung von 6,4 Gigawatt, die in diesem Jahr rund ein Fünftel zur Gesamtproduktion der Windenergie in Deutschland beisteuern.

Der neueste Zuwachs ist der Windpark Arkona vor der Insel Rügen mit 60 Windrädern und einer Leistung von 384 Megawatt. Er wird am morgigen Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziell in Betrieb genommen. Die Offshore-Branche sieht ein Potenzial von bis zu 57 Gigawatt auf See bis zum Jahr 2050. Das wären ungefähr 5000 Windräder.

Für Naturschützer ist das deutlich zu viel; sie befürchten eine Überlastung der ökologischen Tragfähigkeit von Nord- und Ostsee. Vor zehn Jahren hatte mit den ersten Rammschlägen für das Testfeld Alpha Ventus das Zeitalter der Offshore-Windenergie in Deutschland begonnen. Für 250 Millionen Euro entstand 45 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum ein kleiner Windpark mit zwölf Anlagen der Fünf-Megawatt-Klasse.

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