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"Sextortion": Verbraucherzentrale warnt vor der Erpressungsmail-Masche

Bitcoin her oder es wird peinlich

Vorsicht vor der “Sextortion”-Masche: Die Verbraucherzentrale warnt vor den gefährlichen Erpressungsmails. So sehen die neuen Mails aus und das solltet ihr tun.

Vorsicht vor der Erpressungsmasche "Sextortion".

Vorsicht vor der Erpressungsmasche “Sextortion”. (Quelle: Koldunov /depositphotos.com)

Internet-Betrüger werden immer gerissener, wenn es um die Erfindung neuer Methoden zum Geld beschaffen geht. Sie schrecken auch nicht vor Erpressung zurück. Dabei lassen die Kriminellen sich mitunter kreative Geschichten einfallen, um den Nutzer in die Falle zu locken. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor der von Cybercrime-Journalist Brian Krebs auch als “Sextortion” oder “Faketortion” bezeichnete Erpressungsmails. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor den Erpressungsversuchen.

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In der Erpressungsmail wird in fehlerhaftem Deutsch oder Englisch behauptet, man habe als Hacker Zugriff auf eure Kamera erlangt und außerdem angeblich einen Trojaner eingeschleust, welche sämtliche “Aktivitäten” aufgezeichnet hat. Die aufgezeichneten Videos wären sehr brisant und würden an Kontakte verschickt werden, solltet ihr folgenden Forderungen nicht nachkommen.

Nichts weiter als belanglose Erpressung ohne Beweise

Wenn ihr jetzt nicht sofort 150 bis 10.000 Euro in Bitcoins an die angegebene “Wallet”-Adresse überweist, werden die pikanten Aufnahmen angeblich an eure Kontakte geschickt.

Die Erpressungsmails werden in Deutsch und Englisch verschickt.

Die Erpressungsmails werden in Deutsch und Englisch verschickt. (Quelle: Verbraucherzentrale)

Natürlich bleibt euch da erstmal ein Kloß im Halse stecken, schließlich könnten es private Aufnahmen und persönliche Daten sein, die in den falschen Händen sind. Zumal größtenteils berufliche Mail-Adressen gezielt ausgesucht werden. Dies senkt die Hemmschwelle zum Zahlen des Betrages noch mal erheblich. Niemand möchte sich schließlich beim Chef erklären müssen, woher diese angeblichen Aufnahmen kommen.

Das Perfide: Die Mail spielt mit eurer Angst und soll euch mit angeblichen “Fakten” zu einer Zahlung bewegen. Fakt ist: Es ist alles erstunken und erlogen. Es ist nur eine Masche, um an Geld zu kommen. Nicht antworten, kein Geld senden und notfalls zur Polizei gehen. Geht ihr nämlich auf die Masche ein und zahlt das Geld, könnt ihr schnell zum “Daueropfer” werden. Denn die Kriminellen haben dann ein leichtgläubiges Opfer gefunden, welches sie immer wieder erpressen können.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Phishing, Malware, Schutz vor Malware, Trojanern & Spyware und Aktuelle Betrugswarnungen versehen.

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