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Tödlicher Angriff auf Moscheen in Neuseeland

Bei einem bewaffneten Angriff auf Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch hat es nach Polizeiangaben mehrere Tote gegeben. Genauere Zahlen nannten die Behörden bisher nicht. Nach örtlichen Medienberichten wurden mindestens neun Menschen getötet. Der Polizei zufolge wurde eine Person festgenommen. Unklar ist, ob es sich dabei um den mutmaßlichen Täter handelt und ob es Komplizen gibt.

Die Schüsse fielen in zwei Moscheen der Stadt. Nach Augenzeugenberichten handelt es sich bei dem Täter um einen weißen Mann, der einen Helm und eine kugelsichere Weste trug. Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sprach von einem der “dunkelsten Tage” in der Geschichte des Landes. “Ich würde dies als eine Gewalttat beschreiben, wie es sie noch nie gegeben hat.” Die Regierungschefin kündigte an, noch an diesem Freitag selbst nach Christchurch zu fliegen.

Schüler müssen im Klassenzimmer ausharren

Die Polizei rief dazu auf, im Zentrum von Christchurch nicht auf die Straße zu gehen und jedes verdächtige Verhalten zu melden. Wegen der Gefahrensituation mussten alle Schüler der Stadt in ihren Klassenräumen bleiben. Alle öffentlichen Gebäude wurden abgeriegelt. Neben Schulen wurden auch das Rathaus, die städtische Bücherei und Museen geschlossen.

Bürgermeisterin Lianne Dalziel sagte: “Alle sind geschockt. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas hier passieren kann.”Christchurch liegt auf der Südinsel des Pazifikstaats. Die drittgrößte Stadt Neuseelands hat etwa 350.000 Einwohner.

jj/ie (dpa, afp, rtr)

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