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+++ Wirtschafts-News +++ – Studie: Deutscher Arbeitsmarkt braucht jährlich 260.000 Zuwanderer

+++ Wirtschafts-News +++: Studie: Deutscher Arbeitsmarkt braucht jährlich 260.000 Zuwanderer

Aktien, Währungen, Fonds, Rohstoffe, Zertifikate in Realtime. Bei Finanzen100, dem Börsen-Portal von FOCUS Online, finden Sie täglich alle wichtigen News inklusive der Kursbewegungen in Dax, Dow Jones, Nikkei, sowie beim Gold- oder Ölpreis.

Scout24 legt zu und bestätigt Ausblick – Aktie gefragt

9.56 Uhr: Der Onlinemarktplatz-Betreiber Scout24 wächst dank seiner Finanz-, Immobilien-, und Autoportale kräftig weiter. Unter anderem der neueste Erwerb, das Finanzportal Finanzcheck.de, hat dem Unternehmen zufolge für einen höheren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr gesorgt. Scout24 bestätigte auch die Prognose für das Jahr 2019.

Scout24
41,06 EUR

+0,36 (+0,88%)

Xetra

  • Scout24 - Finanzen100

Nach vorläufigen Zahlen stieg der Konzernumsatz 2018 um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 531,7 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Kauf von Finanzcheck.de sei in diesem Betrag mit 12,3 Millionen Euro enthalten. Die Höhe der vorläufigen Jahreserlöse hatten Analysten in etwa so erwartet. An der Börse wurden die Nachrichten positiv aufgenommen, der Aktienkurs zog um rund 2 Prozent an.

Das Jahr 2018 sei für den Betreiber von Online-Portalen erwartungsgemäß verlaufen, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan. In allen drei Geschäftsbereichen hätten sich die Portfolios dabei besser ausgezahlt. Der Ausblick auf 2019 sei bestätigt worden.

Fresenius-Aktie weiter im Aufwärtstrend

9.46 Uhr: Mit einem Kursplus von fast 3 Prozent auf 47 Euro haben die Papiere von Fresenius SE im frühen Dienstagshandel zu den besten Dax-Werten gezählt. Charttechnisch ist das Bild positiv. Der Anfang Dezember nach der zweiten Gewinnwarnung gestartete Aufwärtstrend ist intakt. Vor der Gewinnwarnung hatten sie mehr als 50 Euro gekostet, waren danach aber bis auf fast 38 Euro abgestürzt.

Fresenius
47,35 EUR

+1,71 (+3,75%)

Xetra

  • Fresenius - Finanzen100

Analyst Gunnar Romer von der Deutschen Bank geht davon aus, dass der Medizinkonzern das Jahr 2018 in robuster Verfassung beendet haben wird und rät mit einem Kurziel von 65 Euro weiter zum Kauf.

Thyssenkrupp verdient vor Aufspaltung weniger

9.44 Uhr: Der vor der Aufspaltung stehende Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt ein schwächeres operatives Ergebnis verzeichnet. Sinkende Gewinne in den Industriegeschäften wie Komponenten, Aufzüge oder Anlagenbau waren der Grund dafür. Umsatz und Auftragseingang konnten hingegen leicht zulegen. Auch in der vor der Fusion mit dem europäischen Geschäft des Konkurrenten Tata Steel stehenden Stahlsparte lief es nicht mehr so rund wie in den Quartalen zuvor.

ThyssenKrupp
14,34 EUR

-0,29 (-1,98%)

Xetra

  • ThyssenKrupp - Finanzen100

Der Umsatz stieg im fortgeführten Geschäft im ersten Quartal (per 31. Dezember) im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Essen mitteilte. Die Auftragseingänge nahmen um 6 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) der fortgeführten Aktivitäten sank hingegen um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro. Höhere Anlaufkosten für Projekte belasteten die Komponentensparte. Im Aufzuggeschäft machten Thyssenkrupp steigende Materialkosten in China sowie Zölle auf Werkstoffimporte in den USA zu schaffen.

Aktien Asien: Klares Plus für China und Japan

9.32 Uhr: An den fernöstlichen Börsen hat sich am Dienstag eine freundliche Stimmung durchgesetzt. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Werte an den Börsen des chinesischen Festlands enthält, stieg um 0,72 Prozent auf 3330,34 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong trat mit 28.133 Zählern auf der Stelle.

Der Dollar stieg am Dienstag zum Yen auf den höchsten Kurs seit Ende vergangenen Jahres. Die Schwäche der japanischen Währung dürfte den Exporteuren dort zugute kommen. Der stark exportlastige Leitindex Nikkei 225 kletterte denn auch um 2,6 Prozent auf 20.864,21 Punkte. Am Montag waren Japans Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Nikkei 225
20.864,21 Pkt.

+531,04 (+2,61%)

World indices

  • Nikkei 225 - Finanzen100

Dax steigt deutlich über 11.000 Punkte

9.30 Uhr: Der Dax hat am Dienstag kurz nach dem Handelsstart die umkämpfte Marke von 11.000 Punkten weiter hinter sich gelassen. Mit einem Plus von 0,97 Prozent auf 11.121,97 Zählern kletterte der Leitindex zudem über die nächste wesentliche Marke von 11.100 Punkten. Der MDax für die mittelgroßen Unternehmen gewann 0,99 Prozent auf 23 708,30 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,69 Prozent.

DAX
11.143,08 Pkt.

+128,49 (+1,17%)

Xetra

  • DAX - Finanzen100

In der Vorwoche war der Dax angesichts wieder verstärkter Sorgen um den Handelsstreit zwischen den USA und China bis auf 10 863 Punkte abgetaucht, bevor er sich zum Wochenauftakt wieder etwas stabilisieren konnte.

iPhone-Absatz in China um ein Fünftel gefallen – Huawei zieht davon

9.28 Uhr: Die iPhone-Verkäufe in China sind nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Weihnachtsquartal um ein Fünftel abgesackt. Apple habe im weltgrößten Smartphone-Markt mit rund 11,8 Millionen verkauften Telefonen den vierten Rang belegt und habe einen Marktanteil von 11,5 Prozent, berichtete die Analysefirma IDC am Montag.

Apple
151,63 EUR

+1,30 (+0,86%)

Tradegate

  • Apple - Finanzen100

An der Spitze des Marktes habe der Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei seinen Vorsprung noch ausbauen können, erklärte IDC. Der Absatz sei um 23,3 Prozent auf 30 Millionen Smartphones gestiegen – das habe Huawei einen Marktanteil von 29 Prozent eingebracht. Huawei steht derzeit im Visier mehrerer westlicher Regierungen, die die Firma wegen Sicherheitsbedenken vom Aufbau der Netze des superschnellen 5G-Datenfunks fernhalten wollen. Huawei weist die Vorwürfe zurück.

Der iPhone-Absatz sei vom hohen Preis der Geräte im Vergleich zu einheimischer Konkurrenz gedrückt worden, urteilte IDC. Der Konzern hatte den Einbruch in China als Grund dafür genannt, dass die Prognosen für das wichtige Weihnachtsquartal verfehlt wurden – nennt aber selbst keine Absatzzahlen mehr. Zugleich hieß es, die Nutzerbasis in dem Land insgesamt sei gestiegen. Das zeugt von Interesse an gebrauchten iPhones.

Studie: Deutscher Arbeitsmarkt braucht jährlich 260.000 Zuwanderer

Dienstag, 12.02.2019, 9.18 Uhr: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht einer Studie zufolge mittel- und langfristig jedes Jahr mindestens 260.000 Zuwanderer. Das Angebot an Arbeitskräften werde angesichts der alternden Gesellschaft ohne Migration bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen – also um fast ein Drittel – massiv schrumpfen. Das prognostiziert eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die am Dienstag in Gütersloh veröffentlicht wurde.

Die Einwanderung aus anderen EU-Ländern werde im Vergleich zu den vergangenen Jahren künftig abnehmen. Denn Wirtschaftskraft und Lebensqualität näherten sich voraussichtlich allmählich an und der Reiz sinke, einen Job in Deutschland zu suchen. Folglich komme der Zuwanderung aus außereuropäischen Drittstaaten eine wachsende Bedeutung zu. Das betonten Experten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung und der Hochschule Coburg, die die kommenden vier Jahrzehnte in den Blick genommen hatten.

Im Jahresdurchschnitt seien 114.000 Zugänge aus dem EU-Ausland und 146.000 aus Drittstaaten erforderlich, um den demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfte-Angebots auf ein “für die Wirtschaft verträgliches Maß” zu begrenzen. Die Zuwanderung aus anderen EU-Ländern war in den vergangenen Jahren noch kräftig ausgefallen – 2017 mit einem Saldo von etwa 250.000 Personen laut Studie.

In dem Maße, in dem der Zuzug aus der EU abnehme, werde der Bedarf an Immigranten aus Drittstaaten aber wachsen: Bis 2035 brauche der deutsche Arbeitsmarkt jährlich fast 98 000, zwischen 2036 und 2050 dann alljährlich nahezu 170.000 und zwischen 2051 und 2060 schließlich beinahe 200.000 Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern. Das macht im Schnitt also von 2018 bis 2060 pro Jahr 146.000 Migranten aus Drittstaaten.

Im Video: Drohende Rezession: Wie die Deutschen ihr Vermögen retten

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